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Sportkleidung waschen: 5 Tipps gegen Schweißgeruch in Sportbekleidung

Von |2019-04-25T15:12:58+02:0025.04.2019|

Egal ob beim Training im Freien oder im Fitnessstudio, die steigenden Temperaturen bringen Sportler wieder vermehrt ins Schwitzen. Gerade in der so praktischen und atmungsaktiven Funktionskleidung aus synthetischen Stoffen setzt sich meist früher oder später ein unangenehmer Schweißgeruch fest. Die Sportkleidung regelmäßig und vor allem richtig zu waschen ist daher besonders wichtig.

Schweiß sorgt für unangenehme Gerüche

Frischer Schweiß ist eine fast geruchsneutrale Flüssigkeit, die im Wesentlichen aus Wasser und Salz besteht. Erst durch den Kontakt mit Bakterien, die ganz natürlich in einer Vielzahl auf der menschlichen Haut vorhanden sind, entsteht ein unangenehmer Geruch, der sich auch auf die Kleidung überträgt. Die Geruchsentwicklung wird dabei nicht unwesentlich von den getragenen Textilien beeinflusst, die die Schweißgeruchsmoleküle unterschiedlich gut aufnehmen. Besonders häufig müffelt Sportkleidung aus synthetischen Stoffen wie z.B. Polyester, da sich Bakterien hier besonders gut vermehren können.

Weil die meisten Sportklamotten aus synthetischen Stoffen zum Schutz der Textilien laut Pflegeetiketten maximal bei 40 Grad gewaschen werden sollen, werden die Schweißgeruchsmoleküle in den Kleidungsstücken durch die Wäsche oft nicht vollständig beseitigt. Deswegen riechen manchmal selbst frisch gewaschene Sport-Shirts oder Hosen unangenehm, sofern keine geruchsneutralisierenden Maßnahmen getroffen werden.

Wird die Sportkleidung nicht regelmäßig gewaschen und von Schweiß und anderen Rückständen wie abgestorbenen Hautschuppen etc. gereinigt, vermehren sich die Bakterien über Tage ungehindert und können neben unangenehmen Gerüchen sogar Hautreizungen und Akne verursachen.

Diese Tipps helfen beim Waschen der Sportkleidung

1. Sportkleidung nach jedem Einsatz waschen

Generell ist es empfehlenswert die Sportbekleidung nach jedem Tragen zum Lüften und Trocknen aufzuhängen. So können sich Bakterien weniger stark vermehren, als wenn die feuchten Sportsachen zusammengeknüllt in der Sporttasche oder im Wäschekorb gelagert werden. Noch effektiver lässt sich eine Geruchsbildung verhindern, indem die Kleidung nach dem Tragen direkt gewaschen wird. Dies betrifft vor allem eng anliegende Kleidungsstücke wie z.B. Sport-BH´s. Gerade bei wenig verschmutzten Kleidungsstücken reicht zunächst eine Handwäsche mit lauwarmen Wasser und mildem Shampoo aus. Spätestens nach dreimaliger Handwäsche sollte dann jedoch die Waschmaschine benutzt werden.

Übrigens: Vergiss nicht regelmäßig – am besten mindestens einmal im Monat – deine Sporttasche zu reinigen. Zitronensäure oder Essig eignet sich zum Säubern besonders gut!

2. Sportkleidung schonend waschen

Schau dir immer das Pflegeetikett deiner Funktions- oder Sportkleidung an und vergewissere dich, dass du deine Wäsche entsprechend behandelst. Andernfalls läufst du Gefahr, die empfindlichen Fasern der Kleidung zu beschädigen, was schnell zu einem Funktionalitätsverlust führen kann. Weil Sportbekleidung nur noch selten aus Baumwolle, sondern aus einem synthetischen Material besteht, können die Kleidungsstücke meist nur bei 30 oder 40 Grad gewaschen und mit nicht mehr als 800 Umdrehungen geschleudert werden. Am besten sollte die Wäsche außerdem auf links gedreht und nicht zusammen mit Kleidungsstücken aus Baumwolle gewaschen werden, da sich Baumwollrückstände in der Sport- bzw. Funktionskleidung festsetzen könnten und so z.B. die Atmungsaktivität beeinflussen könnten.

3. Das richtige Waschmittel wählen

Obwohl Waschmittel heutzutage so konzipiert sind, dass zumindest leicht verschmutzte Wäsche bereits bei niedrigen Temperaturen hygienisch gereinigt wird, sollte gerade Sportkleidung ab und zu heißer gewaschen werden, um eventuell vorhandene Gerüche und auch hartnäckige Flecken zu beseitigen. Ist eine Wäsche bei 60 Grad nicht möglich, empfiehlt es sich haushaltsüblichen (weißen) Essig zur Wäsche in die Trommel zu geben. Eine Tasse Essig reicht aus, um Bakterien effektiv zu beseitigen und unangenehme Gerüche der Sportkleidung zu beseitigen.

Tipp: Besonders starker Schweißgeruch lässt sich am besten neutralisieren, indem die Textilien in einem Gemisch aus Zitronensäure und Wasser im Mischverhältnis von 1:4 für circa 30 Minuten vor der eigentlichen Wäsche eingeweicht werden.

Die Verwendung eines speziellen und oft teuren Sportwaschmittels ist übrigens nicht notwendig, da sie keinen besonderen Vorteil bieten. Die Verbraucherzentrale Hamburg (VZHH) empfiehlt stattdessen ein herkömmliches flüssiges Colorwaschmittel.

4. Keinen Weichspüler benutzen

Weil Weichspüler die Funktion der Sportsachen beeinträchtigt, da er die Stofffasern verklebt und somit z.B. die Feuchtigkeitsregulierung der Funktionskleidung beeinträchtigt und der beim Sport entstehenden Schweiß nicht mehr durch die Gewebestruktur nach außen transportiert werden kann, solltest du auf die Verwendung von Weichspüler beim Waschen deiner Sportkleidung unbedingt verzichten.

5. Sportkleidung gehört nicht in den Trockner

Zum Schutz der Fasern und wegen der Aufrechterhaltung der Atmungsaktivität solltest du deine Sportkleidung nicht im Wäschetrockner trocknen. Besser ist es die Kleidung an der frischen Luft zu trocknen. Vermeide im Freien aber die direkte Sonneneinstrahlung, da auch die UV Strahlen die Kunstfasern beschädigen können.

Sportbekleidung mit wirklich hartnäckigen Verschmutzungen

Wenn die Sportkleidung selbst mit der besten Pflege und der Befolgung der genannten Ratschläge in der heimischen Waschmaschine nicht vollständig gereinigt werden kann und der Schweißgeruch nicht zu entfernen ist, ist die Inanspruchnahme einer professionellen Textilreinigung eine empfehlenswerte Möglichkeit. Die Durchführung einer fachmännische Reinigung entsprechend der Pflegekennzeichen sorgt dafür, dass deine Sportsachen wieder hygienisch rein und von unangenehmen Gerüchen befreit werden, sodass du dich beim Training wieder vollkommen wohlfühlen kannst.

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